Kundenbeispiel – Live-Musik | ghosting Glacier

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DAS PROJEKT

Durch ihre Projekte in der Natur hat Rebekka Sæter, die künstlerische Leiterin, eine Reihe von Gletschern auf der ganzen Welt besucht. Die Auswirkungen des Klimawandels auf diese einzigartigen Orte und Landschaften haben sie zutiefst erschüttert.

Im August 2019 nahm sie in Finse in Norwegen an einem Symposium unter freiem Himmel teil. Bei einer Exkursion zum Gletscher Hardangerjøkulen kam sie auf die Idee, einen Kurzfilm mit musikalischer Untermalung zu drehen – ein gemeinschaftliches Kunstprojekt, das eine Beziehung zwischen Mensch und Gletscher schaffen soll, indem Künstlerinnen und Künstler bislang unbekannte Geschichten über den Gletscher erzählen und die Stimmen der übermenschlichen Welt hörbar machen.

Mit ghosting  Glacier wird ihre kreative Vision in die Tat umgesetzt: durch Tonaufnahmen des Gletschers und seiner Umgebung sowie die Interaktion mit der Natur. In diesem Zusammenhang kann „ghosting“ als ein Prozess des Erschaffens, Zusammensetzens, Aufnehmens, Umschreibens und Kommunizierens interpretiert werden. Es geht um ein gemeinschaftliches, interdisziplinäres Kunstprojekt über den Gletscher.

Im Mittelpunkt des Kreativprojekts steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur in Zeiten des Klimawandels. Entstehen soll daraus ein Kurzfilm mit einem eigenen Soundtrack, der auf, an oder neben dem Gletscher komponiert, verfasst, erschaffen und aufgeführt wurde.

Blick auf die Berge vom Gletscher.

Foto von Rebekka Sæter

Das Projekt erforscht auf künstlerische Weise, wie wir einen Ort kontinuierlich beeinflussen und durch unsere Interaktion mit ihm beeinflusst werden. Sæter lässt die Grenzen zwischen Mensch und Gletscher verschwimmen, um die fortwährenden Auswirkungen, die durch die Existenz von Natur und Mensch in einem Zusammenschluss aus menschlichem und übermenschlichem Willen hervorgerufen werden, ausführlicher zu untersuchen. Statt lediglich Gegenstände zu betrachten, werden Oberflächen, Materialien, Wellen, Atmosphären und die Übergänge zwischen ihnen wahrgenommen.

Das Team beim Aufbau des Bose S1 und des Mikrofons auf dem Gletscher.

Foto von Ole Martin Holmen

Gletscher sind dynamisch – sie sind jederzeit in Bewegung, schmelzen, gleiten und verändern sich fortlaufend. Eine gestern entdeckte Stelle kann morgen schon nicht mehr da sein. Um die verschiedenen Aspekte und Ausdrucksformen der Natur zu erfassen, muss man flexibel sein und seine Erwartungen anpassen, damit man im Hier und Jetzt präsent ist.

Das Wetter ist unberechenbar und kann jederzeit umschlagen, was sich auf das Umgebungslicht auswirkt und dadurch wiederum das Aussehen oder den Klang des Gletschers beeinflusst – und das macht das Ganze zu einer anspruchsvollen, aber auch spannenden Aufgabe. Alle Beteiligten müssen darauf gefasst sein, sich von einer Minute auf die andere anzupassen und ihr künstlerisches Entdecken flexibel zu gestalten.

Diese Flexibilität verlangt nach einem Audiosystem, das robust und tragbar ist und die nötige Klangqualität bietet, um der Atmosphäre der Umgebung und den Werken von Sæter und den anderen Mitwirkenden gerecht zu werden.

Die Lösung von Bose Professional

Das ghosting Glacier-Team, bestehend aus den Fotograf*innen Syversen und Holmen, den Musikern Muraglia und Edwards und dem Guide Laumann, wusste, dass ein kleines, leistungsstarkes PA-System benötigt werden würde, und ging anfangs davon aus, dass dafür auch ein Generator nötig wäre. Allerdings wurde ihnen schnell klar, dass ein solches Gerät zu schwer, zu laut und alles andere als umweltfreundlich ist. Mit dem Bose S1 Pro Multi-Position PA System fanden sie die perfekte Lösung. Das kleine, leichte, ultraportable S1 liefert einen kraftvollen Klang und kann sowohl über ein Netzkabel als auch einen Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt werden. Dank seines kompakten Designs lässt es sich einfach und bequem überall dorthin transportieren, wo ein Lautsprecher benötigt wird.

Die Wanderung zum Fuß des Gletschers Nigardsbreen, der zum größeren Jostedalsbreen-Gletscher gehört, dauert eine Stunde. Nach einer weiteren Stunde Fußmarsch auf dem Gletscher selbst gelangt man zur ersten Eisgrotte. Angesichts dieser langen Strecken stellten die Portabilität und das kompakte Design des S1 einen enormen Vorteil dar.

Da die Teammitglieder nicht wussten, was sie erwartet, brauchten sie eine Lösung, die unter allen Umständen zuverlässig funktioniert – ob sie nun an der Seite des Gletschers angebracht oder in eine Gletscherspalte hinabgelassen wird. Da noch nie zuvor ein Lautsprechersystem zum Gletscher gebracht worden war und die Verhältnisse sich ständig ändern konnten, wusste niemand genau, was zu erwarten war.

Lúa Kalá neben einem Bose S1 Pro

Foto von Ole Martin Holmen

Um zu einem anderen Teil des Gletschers zu gelangen, führte der Weg beispielsweise über einen der steilsten Pfade Norwegens. Für den Transport der Ausrüstung musste deshalb unterwegs immer wieder improvisiert werden. Das Team ließ sich ganz ohne ein vorab festgelegtes Konzept auf den Gletscher ein – das Ziel bestand allein darin, mit dem Gletscher zu interagieren, Klänge aufzunehmen, zuzuhören, choreografische Materialien zu improvisieren und verschiedene Filmaufnahmen anzufertigen. 

Lúa Kalá beim Transportieren des Bose S1 Pro

Foto von Linnea Syversen

Bei ihrem zweiten Besuch, bei dem die Lautsprecher bereits an verschiedenen Stellen in einer Eisgrotte angebracht waren, spielten die Teammitglieder verschiedene Tonspuren ab und verwendeten dabei sowohl Mikrofone als auch Kameras. Einer der Titel war die Aufnahme eines Gedichts von Michael De-Dannan Datura, das wiedergegeben und erneut aufgenommen wurde, um das Klangverhalten innerhalb der Eisgrotte einzufangen.

Die Verwirklichung einer komplexen kreativen Vision wie ghosting Glacier ist ein großer Erfolg für Sæter und das Team.

Leon Muraglia, der als Musik- und Sound-Production-Manager am Projekt beteiligt war, erklärt, warum das Team seine Vision mithilfe des S1 zum Leben erwecken konnte. „Wir benötigten ein Bluetooth-fähiges Stereosystem, das sowohl mit Akku als auch über ein Netzkabel betrieben werden kann und laut und robust genug ist, um selbst widrigen Bedingungen standzuhalten. Außerdem musste es eine hochwertige Klangqualität bieten und so leicht wie möglich sein. Das Bose S1 Pro System erfüllt all diese Bedingungen.“

„Das S1 erzeugte ausgeprägte Schwingungen, die den physischen ‚Kontakt‘ zwischen mir und dem Gletscher intensivierten. Ich spürte, wie der Klang eine Brücke zwischen meinem Körper und dem Eis bildete, wodurch es mir möglich wurde, auf äußerst intime und außergewöhnliche Weise mit dem Gletscher und der Umgebung zu interagieren.“

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Kundenbeispiel: ghosting Glacier